Ismael Espinosa, Marwin Kemnitzer, Tommy Haase, Julian Dietze, Tim Müller, Johannes Krepp
Erik Dohle, Marcel Dohle, Max Töpel, Leonhard Götze, Jason Hörold
Vorweg das Fazit dieses Spiel´s: Der Aufruf von letzter Woche kam wohl nicht bei
unseren Jungs an. „Erde an Spieler????“
Wir müssen weiterhin nach ihnen suchen.
Alle erwarteten bzw. hofften heute auf einen Sieg. Vor allem, weil Nietleben bisher
seine drei Spiele verloren hatte.
Da unsere Jungs aber uneigennützig sind, schenkten sie mal wieder dem Gegner den Sieg.
Offensichtlich vergaßen sie ihre,
manchmal sehr utopischen, Tipps für das anstehende Spiel.
(Vielleicht sollte
man ihnen sagen, dass sie selbst was dafür tun müssen und nicht der Gegner.)
Anfangs
war kein Unterschied zwischen den Mannschaften zu erkennen, so dass die
Hoffnung noch ein paar Minuten anhielt.
Nietleben kam jedoch im Laufe der
Zeit immer besser ins Spiel und! sie spielten Fußball so, wie wir es uns
von unseren Jungs erst mal auch wünschen würden – nämlich miteinander, soweit
es in ihnen möglich ist.
Der
1. Treffer von Nietleben wurde noch recht gut weggesteckt.
Leo hielt den ersten
Schuss nach Ecke, aber der Nachschuss saß, wobei Marwin noch versuchte, den
Ball mit dem Bein abzuwehren.
Leider wurde er nur abgefälscht, so dass es wohl
als Eigentor gezählt wurde.
(Gibt es dafür auch einen Scorerpunkt?...ist ja
gut, man kann ja mal nachfragen.
Dann müsste es nämlich für andere Spieler auch
Scorerpunkte für Vorlagen von Gegentoren geben.
Vielleicht führen wir
Minus-Punkte ein?)
Unsere
Jungs kämpften gegen den Rückstand an und konnten nach einigermaßen gutem Spiel
den Ausgleich erzielen.
Hier traf Marwin mit seinem „Kemmischuss“ von der Strafraumgrenze
straff in´s rechte Eck nach schöner Zuarbeit von Marcel.
Der saß! Also Kopf
hoch und weiterkämpfen? Denkste!
Die
Gegentore Nr. 2, 3, 4 und 5 fielen innerhalb der nächsten 10 Minuten.
Erik
hatte in der 25. Minute noch mal die Chance zum Anschlusstreffer. Leider traf
er nur das Außennetz.
So
ging es mit einem 5:1 Rückstand in die wohl notwendige Pause.
Die Analyse und
Anweisungen von Herrn Ritter waren gut gemeint, aber kamen wohl nicht so ganz
an....vielleicht hörte ja das Tor zu?....
Jetzt
wurde erst mal wieder gewechselt, bevor es weiterging.
Marius durfte uns nun
unterstützen und Jason kam wieder für den heute ein wenig (mehr als die
anderen) unglücklich agierenden Julian herein.
Durch
Marius ging sofort ein Ruck durch die Mannschaft.
Er riss alle mit, so dass es
doch nur Tore regnen konnte.
Erst mal traf Marius leider nur den Pfosten.
Trotz
aller Bemühungen nutzte Nietleben einen Konter zum Führungstreffer Nr. 6.
Das
war der Todesstoß für unsere Mannschaft, denn statt eines Anschlusstreffers
folgte damit das nächste Gegentor.
Der
einzige, der weiter gegen das beschämende Ergebnis anlief, war Marius.
Vereinzelt konnte er seine Mitspieler zwar mitreißen, musste aber oft vieles
alleine machen, so auch bei seinem Treffer zum 6:2.
Weiter
ging der K(r)ampf, aber belohnt wurde Nietleben mit den Toren 7 und 8.
Den 9.
Treffer verhinderte die Latte. Puh. Glück gehabt.
Marius
merkte man seinen gestrigen Geher-Wettkampf über 3000m im Einzel und 1000m in
der Staffel nicht an.
Er kämpfte weiter und weiter, stand aber meistens allein
auf weiter Flur.
Nachdem
Johannes die Latte traf, hatte Erik mit dem Abpraller noch mal eine Großchance
in der 58. Min., doch der Torwart hielt den Ball.
In der 60. Minute konnte noch durch Erik das 8:3 nach schönem
Spielzug und sehr guter Vorarbeit durch Marius erzielt werden.
Danke Marius!!!
Für jeden Gegentreffer könnte man die Schuldigen auflisten, aber
andererseits kann man auch sagen, dass die ganze Mannschaft daran schuld ist.
Egal, ob Torwart, Abwehr, Mittelfeld oder Sturm, solange die Mannschaft
nicht wie eine Mannschaft agiert, werden weiterhin die Gegentore fallen.
Wir
Eltern denken UND HOFFEN, die Jungs wissen, was sie falsch gemacht haben:
kurzgesagt, alles, was man falsch machen kann.
In nur kurzen Phasen sah man ein
Zusammenspiel oder einen guten Spielzug.
Das
größte Manko ist wohl die Teamarbeit.
Wenn die stimmt, klappt es dann auch mit
den Ergebnissen.
Jungs, ihr müsst nicht verlieren, denn es liegt nur an euch
selbst – und nicht am Gegner!
Über
uns Eltern und vermutlich auch dem Trainer kann man nur sagen: nur gut, dass
wir viel Humor besitzen, den angebrachten Sarkasmus muss man sich leider beim
Schreiben verkneifen ;).
Eigentlich
wollte Carsten den Bericht schreiben. Sandra konnte ihn jedoch davon abhalten.
Denn dann wäre er seeeeeeeeehr realistisch und nicht so „schön“ umschrieben
ausgefallen.
Leonhard Götze - Marwin Kemnitzer, Julian Dietze, Johannes Krepp - Jason Hörold - Marcel Dohle, Max Töpel - Erik Dohle
Tommy Haase, Ismael Espinosa, Marius Richter
1:0 (4 min.); 1:1 Marwin Kemnitzer (16 min.); 2:1, 3:1, 4:1, 5:1 (18, 20, 21, 28 min.)
6:1 (35 min.); 6:2 Marius Richter (40 min.); 7:2, 8:2 (42, 44 min.); 8:3 Erik Dohle (60 min.)
Ismael Espinosa für Jason Hörold (9 min.); Tommy Haase für Johannes Krepp (29 min.)
Jason Hörold für Julian Dietze (31 min.); Marius Richter für Ismael Espinosa (31 min.); Johannes Krepp für Tommy Haase (54 min.)
Ismael Espinosa für Marcel Dohle (58 min.)